Hilfen für unruhige Babies

Hilfen für unruhige Babies und Kindern nach Erika Pichler 
 
Cranio-Sacrale Arbeit bei unruhigen Babies
 
Prävention und Therapie des chronisch unruhigen Säuglings
Beratung zur Strukturierung und Gestaltung des Tagesablaufs
 
* Reizreduktion
Schaffen von gemeinsamen,,Ruheinseln" am Tag
abgedunkeltes Zimmer, sanfte Musik sanftes Wiegen auf dem Arm, beruhigendes Summen, Zureden, Singen
 
* Übermüdung vermeiden
Regelmäßig nach 1 bis 1.5 Stunden Wachzeit nach dem letzten Aufwachen allmählich zur Ruhe kommen und frühzeitig zum Schlafen bringen
 
* Zyklischen Wechsel von Aufwachen-Stillen-(Nickerchen)-Wachphase-Schlaf anstreben (jeden Morgen neu beginnen)
 
* Ausnutzen der Wachphasen für entspannte Zwiegespräche, Spielchen und Anregungen
je besser die Wachzeit, um so leichter das Einschlafern, um so geruhsamer der Schlaf
* Kritische Schreistunden am Tag oder Abend überbrücken mit Spazierengehen, Tragetuch...
 
* Timeout für die Mutter zur eigenen Entspannung
Ablegen des Kindes bei großer Anspannung und Erschöpfung, erst selbst entspannen, dann Kind beruhigen
 
Es gibt kein Patentrezept für Beruhigungs-und Einschlafhilfen, wichtiger als eine bestimmte Methode ist
1. Die Regelmäßigkeit, die Gewöhnung des Babys an bestimmte ,,Routinen" (siehe Zyklischen Wechsel)
2. Sanftes Vorgehen, ohne Hektik
 
Anregungen aus der sensorischen Integrationstherapie
Ziel der Therapie: Verbesserung der Eigenwahrnehmung
 
* Verwendung eines Tragetuchs (zum Körper, nicht weggewandt)
 
* Lagerung im Bett:
- soviel Begrenzung wie möglich, auch Schlafsack, (je nachdem wie Kind es lieber mag - Begrenzung mehr an den Füßen oder am Kopf)
- schwere Decke nur zum Einschlafen
- Schnuller
 
* So viel wie möglich in die Waagrechte
Schreikinder wollen oft nicht liegen-schreien-Eltern nehmen es hoch-wollen aber auch nicht am Arm bleiben, sind trotzdem nicht zufrieden
! alles was sie lernen müssen, können sie nicht lernen, wenn sie immer am Arm sind, büßen es in der Nacht, es fehlt die waagrechte Erfahrung
 
* Lehrer Nr.1 ist der Fußboden
flach am Boden liegend spielen lassen, Bauchlage beim wachen Kind fördern
 
* Laufen ist die Kunst des Fallens
Bestrebungen in die Vertikale nicht forcieren - nicht zum Stehen hochziehen, nicht Händchen haltend laufen üben, wichtig ist, daß es gut fallen lemt
 
Quelle: Mag. Dorts Lepolt
 
 
Viktor
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Michael
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