Hilfen für zahnende Babies

Zahnungsbeschwerden bei Kleinkindern sind meistens verbunden mit heftigen Schmerzzuständen, Reiz- und Unruhezuständen, Zahnungsfieber, Zahnungsdurchfall und Schlaflosigkeit angewendet. Gelegentlich treten zusätzlich Erkältungssymptome wie Schnupfen, Husten, Ohrenschmerzen auf.
 
VIDEO Erika Pichler - Zähne kriegen
 
VEILCHENWURZEL
Lateinische Bezeichnung: Iris Pallida/Germanica
Empfehlung von Kinderarzt Dr. Johannes von Lorentz
 
Anwendung: Wenn die ersten Zähne durchbrechen, kommt es häufig zu Spannungsgefühlen der Schleimhäute. Jedes Baby will und sollte in dieser Zeit viel und kräftig kauen – am besten auf einer Veilchenwurzel. Diese bietet elastischen Widerstand, der das Zahnen erleichtert. Sie enthält schmerzlindernde Inhaltsstoffe, die freigesetzt werden, wenn das Baby darauf kaut. Bereits einige Minuten Kauen genügen, um die Wirkstoffe an das Zahnfleisch abzugeben.
Die Veilchenwurzel reißt und splittert nicht und ist hygienisch einwandfrei an einer gebleichten Baumwollkordel (Herkunft: Sekem Demeter) aufgehängt.
 
Wichtig: Die Baumwollkordel dem Baby nicht um den Hals hängen, sondern nur in die Hand geben. 
Pflege: Nach jedem Gebrauch sollte man die Wurzel bei Zimmertemperatur trocknen und auf eventuelle Brüchigkeit untersuchen. Schmutzige Wurzeln kann man einige Sekunden in kochendes Wasser tauchen. Verpackt ist die Wurzel bei gleichmäßiger und kühler Temperatur (10 – 20 ºC) bis zu zwei Jahre haltbar. 
Kaufen kann man die Veilchenwurzel auf Anfrage bzw. nach Bestellung in diversen Apotheken. 
 
KÄLTE
Viele Kinder empfinden Kälte im Mund als schmerzlindernd bei Zahungsbeschwerden. Spezielle Beißringe (mit Gel gefüllt) kann man im Kühlschrank kühlen. Aber auch Gemüse wie z.B. kalte Karotten haben dieselbe Wirkung. Allerdings das Kind gegen kalten Luftzug/Wind schützen. Mütze nicht vergessen.
 
HOMÖOPATHIE
Die Homöopathie führt zur Anregung und Stärkung der körpereigenen Selbstheilungskraft und reguliert die Vorgänge im Körper.
In der klassischen Homöopathie werden meistens Einzelmittel, also ein Mittel das aus einer einzigen Substanz hergestellt wird, eingesetzt - gemäß dem Ähnlichkeitsprinzip Dr. Samuel Hahnemanns:" Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt".
Auch Komplexmittel (z.B. Zahnungskügelchen), die aus mehreren homöopathischen Mitteln bestehen, kommen zum Einsatz. In diversen Zahnungskügelchen ist der Zuckeraustauschstoffes Xylit enthalten und somit der Entstehung von Karies vorgebeugt.
Die Anwendung homöopathischen Arzneimittel in den genannten Anwendungsgebieten (Zahnungsbeschwerden) beruht ausschließlich auf homöopathischer Erfahrung.
 
ZAHNUNGSGELS
Schmerzlindernde Zahungsgels können beim Durchbruch der Zähne durch das Zahnfleisch helfen, da sie leicht die Oberfläche betäuben.  Allerdings empfinden die meisten Kinder diesen Druck des Zahns nach oben am heftigsten. Daher kann auch die Zahnleiste sanft massiert werden, um den Druck zu erleichtern.
 
Marie
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Tamara
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